Emanuel Schikaneder
Das aufregende Leben des Multitalents Emanuel Schikaneder von Eva Gesine Bauer.
Emanuel Schikaneder schrieb nicht nur das Libretto zu Mozarts Oper „Zauberflöte“, er sang bei der Uraufführung auch noch selbst den Vogelfänger Papageno.
Der Lakaiensohn hatte es weit gebracht: Zum Bühnendichter, Theaterdirektor, Schauspieler, Sänger und Tänzer. Als Regisseur eines Wandertheaters freundete er sich 1780 mit Leopold Mozart an und lernte so auch Sohn Wolfgang kennen. Der schätzte Schikaneders Universaltalent, sein Gespür fürs Populäre und seine freche Freude an technischen Experimenten. Die Zusammenarbeit gipfelte in der „Zauberflöte“. Wolfgang Amadeus Mozart starb neun Wochen nach der erfolgreichen Premiere 1791. Emanuel Schikaneder aber konnte aus den Erlösen der Opern-Aufführungen sogar ein neues Theater bauen. Ähnlich wie Wolfgang Amadeus Mozart starb auch Emanuel Schikaneder später in Armut.
Die Achterbahnfahrt im Leben dieses Multitalents schildert Eva Gesine Bauer spannend in der Biografie „Emanuel Schikaneder. Der Mann für Mozart“. Genauso interessant sind dabei die historischen Einblicke in die Lebenswelten Wiens.
A.L.
Buch: "Emanuel Schikaneder" von Eva Gesine Bauer, erschienen im C.H. Beck Verlag
Preis: 24,95 Euro
Informationen unter: www.chbeck.de


